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Der Schandorfer Wald als Wirtschaftsfaktor

Insgesamt 394 Hektar der Schandorfer Hotterfläche sind mit Wald bedeckt. Davon sind 158 Hektar Pfarr- und Diözesanwald und 232 Hektar Bauernwald. Die Flurnamen lauten: Bauernwald (Paorski lug), Schandorfer Wald (Šemberski) und Pfarrwald (Farski lug, Draga). Früher konnten die Ortsbewohner bei Schlägerungen im Pfarr- beziehungsweise auch im Herrschaftswald mithelfen. Sie erhielten als Lohn einen Teil des geschlägerten Holzes und schonten auf diese Weise ihren eigenen Wald. Während des Zweiten Weltkrieges erlitt der Wald Schaden durch die Errichtung von Laufgräben, Panzergräben, Bunkern sowie durch Beschuss, was einen Wertverlust bei Nutzholz zur Folge hatte. Eine Neuvermessung der Waldparzellen wurde 1983 bis 1988 vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Wien durchgeführt.

Im Unterschied zu umliegenden Gemeinden besitzen die Schandorfer Eigenwald und sind nicht Urbarialisten.

Die seit 2005 fertig gestellte Fernwärme Schandorf sieht private Holzlieferungen vor, wodurch sich ihre Heizkosten im Rahmen der Genossenschaft verringern.

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