Kulturverein Schandorf

- Nachbarschaftsfest an der Grenze am 1. 5. 2004
Der Kulturverein Schandorf entstand aus einer Kulturinitiative von Eltern, die ihren Kindern im Dorf etwas bieten wollten und wurde am 14. Juni 1981 gegründet. Mitbegründer und Obmann seit dessen Bestehen ist Dr. Ferdinand Mühlgaszner. Ziel des Kulturvereines ist die Förderung und Pflege der Kultur, die Verschönerung des Ortsbildes und die Brauchtumspflege.
Dazu wurden viele Initiativen gesetzt. Besonders hervorzuheben ist die von einem Autorenteam zum 750-Jahr Jubiläum von Schandorf im Jahre 1994 herausgegebene Ortschronik. Erfolgreich verlief die Initiative, die in Europa bedeutendste Hügelgräbernekropole aus der Hallstattzeit zu beschreiben und durch einen Wanderweg der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Idee eines Themenparks zu Fragen der Archäologie, grenzüberschreitende Kontaktpflege zur Nachbargemeinde Narda in Ungarn, die jährliche Herausgabe eines Bandes der Ortschronik sowie einige Publikationen und Veranstaltungen zur Ortsgeschichte beschreiben in Kürze die Schwerpunkte der langjährigen Arbeit im Dorf.
Homepage des Vereines: www.schandorf.at/kulturverein
Vereinsvorstand:
Obmann: Dr. Ferdinand Mühlgaszner
Obmannstv.: Charles Milisits
Kassier: Rudolf Gabriel
Kassierstv.: Werner Gabriel
Schriftführer: Andreas Bencsics
Schriftführerstv.: Ulrike Hauer
Rechnungsprüfer: Gerhard Gabriel
Rechnungsprüfer: Conny Baumgartner
Beirat: Franz Baumgartner
Schwerpunkte der Kulturarbeit der vergangenen Jahre:
Gründung des Gemischten Chores mit wöchentlichen Proben (1981 – 1991) und zahlreichen Auftritten und Konzerten unter der Leitung von Volksschuldirektorin Edith Mühlgaszner, Aktivitäten zur Dorfverschönerung, Herausgabe der Zeitschrift „Kischa“(Kulturinitiative Schandorf), Gestalten von Kinderfesten, Gründung einer Puppentheatergruppe mit zahlreichen Aufführungen in Wien und im Burgenland, Organisation von Kroatischkursen, Organisation von Fußballturnieren (Auslands- gegen Inlandsschandorfer, Einladung der Spieler aus Narda), Organisation von Adventbasaren, Konzerten, Bällen, Gründung und Betreiben der Ortsbücherei, Sammeln von kroatischen Volksliedern, Produktion der Musikkassette „Naše jačke“ mit kroatischen Volksliedern, Erstellen eines Konzeptes zur Dorfverschönerung, Mitarbeit bei der Renovierung der alten Dorfschmiede und der Kapelle Zališčiči, Gestaltung von Ausstellungen (1543 - 1983 Kroaten in Schachendorf, Schandorf und Dürnbach, ...), Organisation des ersten Osterfeuers, Forschungs- und Dokumentationstätigkeit über den kroatischen Schandorfer Dialekt.
Eine Willkommensveranstaltung am Grenzübergang Schandorf-Narda aus Anlass des Beitrittes Ungarns zur Europäischen Union am 1.5.2004 mit etwa 400 Besuchern.
Vier Volkskulturveranstaltungen in der Gemeindehalle zum Thema „Brauchtum in Schandorf“ mit Life-Telefonaten mit ausgewanderten Schandorfern und etwa 700 Besuchern und einer Ausweitung des mehrsprachigen geschichtlichen Wanderweges durch zusätzliche Wandertafeln und die Beforschung der kroatischen Mundart von Schandorf mit dem Ziel, darüber ein eigenes Buch herauszugeben.
Der Kulturverein Schandorf wurde vom Bundeskanzleramt, vom Amt der Bgld. Landesregierung, vom Regionalmanagement Burgenland, von der Gemeinde Schandorf und vom Kroatischen Kultur- und Dokumentationszentrum in Eisenstadt unterstützt.



